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Die Veranstaltung CD findet im Wintersemester statt.

CD - Computational Design

Sinngemäß übersetzt bedeutet computational „mit Rechenoperationen zusammenhängend“. Daher stellen wir die Frage nach den grundlegenden Fähigkeiten des Rechners allen weiteren Überlegungen voran. Es stehen also nicht die Erwartungen an den Computer im Vordergrund, auch nicht die vorgegebenen, zugegebenermaßen komfortablen und über lange Jahre entwickelten Programme, sondern die pure Eigenschaft der Maschine, in ungeheuer kurzer Zeit eine unvorstellbar große Zahl von Rechenoperationen auszuführen.

Die Strukturen, die sich auf diese Art erzeugen lassen, sind zunächst Punktwolken im dreidimensionalen Raum (weitere Dimensionen sind kein Rechenproblem, sondern eher ein Wahrnehmungsproblem), die sich auf der Zeitachse verändern. Sie können als Abbildung räumlicher Strukturen gesehen werden, prinzipiell müssen sie jedoch zunächst als Repräsentationen verstanden werden, welche die Relationen unterschiedlicher Eigenschaften oder Zustände zueinander darstellen.

Hierbei werden Grundlagen geschaffen, die zunächst nicht auf architektonische Anwendungen spezifiziert werden. „Computational“ kann darüber hinaus bedeuten, dass Mensch und Rechner sich gegenseitig beeinflussen. Beim CAD im klassischen Sinne geschieht die Beeinflussung einseitig, der Nutzer passt sich dem Angebot des Rechners an. Begreift man den Computer jedoch als adaptives Werkzeug, entstehen neue Muster der Information.

 

 

zuletzt bearbeitet am: 15.09.2014